Konzerte & Termine

2026

Hamburg, Ruth Zechlin zum 100. Geburtstag
19.4.2026 (So), 31.5.2026 (So), 5.6.2026 (Fr), 20.6.2026 (Sa), 21.6.2026 (So), 17.10.2026 (So), 9.11.2026 (Mo)
Die Konzertreihe Auf der Zinne^ – neuer Klang! präsentiert wiederentdeckte Werke von Ruth Zechlin (1926-2007) in Verbindung mit aktueller Musik und Improvisation. Künstlerische Leitung: Kerstin Petersen
hier alle Details und Termine (Link auf PDF):
Konzerte Ruth Zechlin Hamburg Jahresprogramm 2026 (Link auf PDF)

Halle/Saale, 22.06.2026 (Mo), 19.00 Uhr, Halle/Saale
Konzert: Ruth Zechlin zum 100sten
hier die Details zum Abend (Link auf PDF)
Händelhaus Halle, Kammermusiksaal
Veranstalter: Musikkulturverein Mitteldeutschland e.V. 

Berlin, 23.06.2026 (Di), 19.00 Uhr, Philharmonie Berlin (Kammermusiksaal)
Ruth Zechlin (100. Geburtstag) und Carl Maria von Weber (200. Todestag) zum Gedenken
Ruth Zechlin: Concertino für Oboe und Kammerorchester
Prof. Viola Wilmsen (Oboe)
Deutsche Philharmonische Akademie
Fabian Enders (Dirigent)
Infos zum Orchester und über den Dirigenten: www.deutsche-philharmonische-akademie.de
Karten können HIER gekauft werden.

Weimar, 26./27.06.2026 (Fr/Sa), Uhrzeit folgt, Weimar
Symposium und Konzert: Ruth Zechlin 100 – ästhetische und politische Konstellationen
Schloß Belvedere, Jenny-Fleischer-Alt-Saal
Leitung: Prof. Dr. Nina Noeske, Direktorin des Insituts für Musikwissenschaft Weimar-Jena


Sollten Sie Termine kennen oder selbst planen, die mit Ruth Zechlin zu tun haben, melden Sie sich bitte bei uns, damit wir diese hier veröffentlichen können. kontakt@ruthzechlin.de
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Rückblick:

Mo 01.09.2025 19:00 Uhr, Marktkirche Neuwied
SEPTEMBERWIND – Internationale Orgelwochen
Kopf und Herz – Orgelmusik, die Gegensätze vereint
Release-Konzert mit Werken u.a. von Alyssa Aska, Lotte Backes, Siegrid Ernst, Charles Gounod, Ruth Zechlin „Wider den Schlaf der Vernunft“ (1989) Aphorismus für Orgel
Solistin: Kerstin Petersen (Hamburg)

KONZERTREIHE Auf der Zinne^ – neuer Klang!
Zwischen Ruinen – Konzert zur Friedensdekade 2025
Sa 08.11.2025 um 19:00 Uhr, Pauluskirche Altona, Hamburg
So 09.11.2025 um 19:00 Uhr, Lutherkirche Bahrenfeld, Hamburg
Es erklingen Improvisationen nach Motiven aus „Statistiken des Todes“ und „Tiefer Ton“ von Gerhard Trede, sowie Werke u.a. von Ruth Schontal, Oskar Gottlieb Blarr „Lieder aus Jerusalem“ (1981), Eva-Maria Houben “in pace 2“ (2025, Uraufführung), Thea Musgrave “A La Esperanza” (1998), James Simon „Weltende“ und „Die Liebe“, Ruth Wiesenfeld “Ruins” (2014) für Stimme und Papier, und Ruth Zechlin „Wider den Schlaf der Vernunft“ (1989) Aphorismus für Orgel
Mitwirkende:
Marcia Lemke-Kern (Sopran), Milena Hoge (Harfe)
Eva-Maria Houben (Orgel/Portativ), Kerstin Petersen (Orgel/Positiv und Leitung)

So, 23.11.2025 um 18:00 Uhr, Dresden, Lukaskirche: Ruth Zechlin: Lidice-Kantate für Bariton, gemischten Chor und Kammerorchester. Universitätschor Dresden & Junge Kammerphilharmonie Sachsen u.L.v. Benedikt Kantert

Sonntag, 15.02.2026 (So), 17:00 Uhr, St. Marien Altona, Bei der Reitbahn 4, 22763 Hamburg
Ottenser Orgelfrühling :: JUBEL, KLAGE, WAGEMUT – Orgelklänge begegnen Kunst und Literatur / Programm: Der Hamburger Autor und Theologe Dr. Nils Petersen und die Konzertorganistin Kerstin Petersen präsentieren in ihrem musikalisch-literarischen Programm wiederentdeckte Orgelmusik, die Texte mittelalterlicher Mystik bis zu aktueller Wortkunst aus dem Poetry Slam kontrapunktieren, beleuchten und in Schwingung bringen.
In Wort und Musik geht es um persönliche Lebenswege, leidvolle Erfahrungen, überraschende Wendepunkte, Begegnungen mit dem Göttlichen und mutige Statements, wie in den Werken der Komponistinnen Ruth Zechlin (1926-2007) „Wider den Schlaf der Vernunft“ und Siegrid Ernst (1929-2022) „Das Signal“ über Texte von Rose Ausländer. Das außergewöhnliche Programm öffnet neue, ermutigende Perspektiven und beflügelt alle Sinne. Mitwirkende: Nils Petersen (Autor, Lesung), Kerstin Petersen (Orgel)

München, 8.3.2026 (So), 11:30 Uhr, St. Matthäus München, Nußbaumstr. 1, 80336 München
Orgelmatinée Musik und Texte, Die sieben letzten Worte Jesu am Kreuz
Werke von Joseph Haydn (1732-1809), Charles Tournemire (1870-1939) und Ruth Zechlin (1926-2007)
Orgel: Armin Becker – Texte: N.N.
Im Zentrum der Orgelmatinée im März steht ein Werk der bedeutenden Komponistin Ruth Zechlin, die in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre: „Die sieben letzten Worte Jesu am Kreuz“ aus dem Jahr 1996. Die aus Sachsen stammende Komponistin studierte bei so berühmten Persönlichkeiten wie Johann Nepomuk David, Karl Straube und Günter Ramin. Sie arbeitete mit Hanns Eisler zusammen und stand im Kontakt mit dem gleichaltrigen Hans Werner Henze. Konzertreisen als Cembalistin führten sie durch ganz Europa. Ab 1969 war sie Professorin für Komposition, von 1990 bis 1993 Vizepräsidentin der Akademie der Künste in Berlin. Nach der Wiedervereinigung übersiedelte sie nach Bayern. Von ihr stammen Bühnen- und Orchesterwerke, Chor- und Kammermusik, Klavier-, Cembalo- und Orgelwerke, Film- und Hörspielmusik. Umrahmt wird Zechlins Komposition von Werken, denen ebenfalls die „sieben letzten Worte“ zugrundeliegen. Die bekannteste Bearbeitung ist wohl die von Joseph Haydn. Daraus erklingt die Introduktion in einer Übertragung für Orgel. Am Schluss steht der erste Satz über „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“ aus Charles Tournemires eindrucksvollem Zyklus aus dem Jahr 1935.

München, 12.4.2026 (So), 11.30 Uhr, St. Matthäus München, Nußbaumstr. 1, 80336 München
Orgelmatinée Musik und Texte, Ostern, Werke von Rudolf Bibl (1832-1902), Otto Malling (1848-1915), Johann Nepomuk David (1895-1977) und Ruth Zechlin (1926-2007), Orgel: Armin Becker – Texte: N.N.
Die Orgelmatinée im April setzt das Gedenken an Ruth Zechlin mit einer Komposition zur Osterzeit fort: “Auferstehung” aus dem Jahr 1998. Aus dem Choralwerk von Johann Nepomuk David, bei dem sie ab 1943 studiert hat, erklingt die Anfang der 1930er Jahre entstandene “Kleine Fantasie über ’Christ ist erstanden’”. Als Kontrast dazu stehen zwei spätromantische Werke auf dem Programm: das mit “Ostermorgen” betitelte letzte Stimmungsbild aus dem Zyklus “Christus” des dänischen Komponisten Otto Malling und die 1884 erschienenen Variationen und Fuge über “Christus ist erstanden” des Österreichers Rudolf Bibl.


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