Konzerte & Termine
2026
Halle/Saale
22.06.2026 (Mo), 19.00 Uhr, Halle/Saale
Konzert: Ruth Zechlin zum 100sten
hier die Details zum Abend (Link auf PDF)
Händelhaus Halle, Kammermusiksaal
Veranstalter und weitere Details: Musikkulturverein Mitteldeutschland e.V.
Berlin
23.06.2026 (Di), 19.00 Uhr, Philharmonie Berlin (Kammermusiksaal)
Ruth Zechlin (100. Geburtstag) und Carl Maria von Weber (200. Todestag) zum Gedenken
Ruth Zechlin: Concertino für Oboe und Kammerorchester
Prof. Viola Wilmsen (Oboe)
Deutsche Philharmonische Akademie
Fabian Enders (Dirigent)
Infos zum Orchester und über den Dirigenten: www.deutsche-philharmonische-akademie.de
Karten können HIER gekauft werden.
Weimar
26. bis 28.06.2026 (Fr/Sa/So), ab 14:00 Uhr am 26.6., Weimar
Symposium und Konzert: Ruth Zechlin 100 – ästhetische und politische Konstellationen
Schloß Belvedere, Jenny-Fleischer-Alt-Saal
Leitung: Prof. Dr. Nina Noeske, Direktorin des Insituts für Musikwissenschaft Weimar-Jena

Alle Details und Termine (PDF)
München
09.07.2026, 20:00 Uhr, 13. Münchner Orgelsommer, Himmelfahrtskirche München-Sendling
„Wider den Schlaf der Vernunft“
Armin Becker
12.07.2026, 11:30 Uhr, St. Matthäus, Orgelmatinee
„Traum und Wirklichkeit“
Armin Becker
Siena/Italien
07.08.2026, 21:15 Uhr, Chigiana, Internationales Festival & Sommerakademie
Spiegelsaal Akademie der Rozzi
Hans Werner Henze 100 – „3 Briefe an HWH“ für Solo-Oboe,
Christian Schmitt, Oboe
11.08.2026, 21:15 Uhr, Chigiana, Internationales Festival & Sommerakademie,
Chigi Saracini Palace
„Orpheus“ und „Wider den Schlaf der Vernunft“ für Orgel
Cesare Mancini, Dom- Organist
Ensemble Nobiles (Leipzig)
Paul Heller (Countertenor), Marc-Eric Schmidt (Tenor), Benjamin Mahns-Mardy (Bariton), Lukas Lomtscher (Bassbariton), Lucas Heller (Bass)
14.06.2026, 17:00 Uhr
Basilika Münchenlohra
20.06.2026, 15:00 Uhr
St. Marien Roßwein
11.07.2026, 15:00 Uhr
St. Magnus Albersroda
17.07.2026, 19:00 Uhr
Nikolaikirche Alzey
29.08.2026, 15:00 Uhr
Kirche Hohnstädt (bei Grimma)
Hamburg
23.10.2026 (Fr), 21:00 Uhr, Hamburg
Das Ensemble Resonanz plant einen Abend zum 100. Geburtstag von Ruth Zechlin und Hans Werner Henze. Das Konzert findet in der Reihe »urban string« statt. Auf dem Programm steht von Ruth Zechlin: „Reflexionen für 14 Solostreicher, Epigramme für Kontrabass und Violoncello“
Weitere Details HIER.
Tickets HIER.
Hamburg, Ruth Zechlin zum 100. Geburtstag
19.4.2026 (So), 31.5.2026 (So), 5.6.2026 (Fr), 20.6.2026 (Sa), 21.6.2026 (So), 17.10.2026 (So), 9.11.2026 (Mo)
Die Konzertreihe Auf der Zinne^ – neuer Klang! präsentiert wiederentdeckte Werke von Ruth Zechlin (1926-2007) in Verbindung mit aktueller Musik und Improvisation. Künstlerische Leitung: Kerstin Petersen

Alle Details und Termine (PDF)
Jahresprogramm 2026
Sonntag, 19. April 2026, 19:00 Uhr :: Lutherkirche Hamburg-Bahrenfeld
WIRKLICHKEIT UND TRAUM – RUTH ZECHLIN ZUM 100. GEBURTSTAG
Ruth Zechlin (1926-2007) Synthese für Orgel und Schlagwerk (1986) Komponiert für die Wiener Festwochen
Uraufführung: Wirklichkeit und Traum für Orgel (Urfassung 1982) Im Auftrag des Berliner Sinfonieorchesters für die Orgelweihe im Berliner Konzerthaus
Traum und Wirklichkeit für Orgel (2. Fassung 1983)
Ruhe und Bewegung für 2 Orgeln (1996), Improvisation über Ruth Zechlin Unendlicher Kanon (1996)
Sebastian Zaczek (*2002) murmeln (2024) für 4 Musiker_innen mit Glasmurmeln
Cornelia Monske Perkussion, Sebastian Zaczek Glasmurmeln / Komposition, Benjamin Saupe Orgel, Kerstin Petersen Orgel / Leitung
Ein Programm für Perkussion und 2 Orgeln mit musikalischen Entdeckungen von Ruth Zechlin, verbunden mit Improvisationen und einem Werk für Glasmurmeln des Hamburger Nachwuchskomponisten Sebastian Zaczek.
Sonntag, 31. Mai 2026, 18:00 Uhr :: Lutherkirche Hamburg-Bahrenfeld
URSCHREI – RUTH ZECHLIN ZUM 100. GEBURTSTAG Festival Blurred edges
Ruth Zechlin (1926-2007) Schlaflied für Gisi für Sopran und Tasteninstrument (1943)
Passacaglia für Tasteninstrument (1943), Auferstehung für Orgel (1998), arr. für Orgel und Theremin
Von der Freundlichkeit der Welt (1966) für Stimme und Klavier Text: Bertolt Brecht
Wider den Schlaf der Vernunft II. Fassung für Orgel und Stimme, mit Urschreien (1995) nach einer Idee von Pankraz von Freyberg
Weiden im Frühling Text: Henjo, Am Heiligen See Text: Prinz Ohotsune Ozi aus 5 fernöstliche Lieder für Sopran und Tasteninstrument (1948)
Schrei für Vietnam (1966) für Stimme und Klavier Text: Helmut Preißler
Andre Asriel (1922-2019) Lied vom Glück für Stimme und Klavier Text: Bertolt Brecht
Ana Szilágyi (*1971) Das Wiedersehen (2020) für Orgel nach der Skulptur „Das Wiedersehen“ (1926) von Ernst Barlach
Violeta Dinescu (*1953) Mondnacht für Stimme und Orgel (1995) Text: Joseph von Eichendorff
Frauke Aulbert Stimme, Andrew Levine Theremin / Live Elektronik, Kerstin Petersen Orgel / Leitung
Stimme, Theremin und Orgel begegnen sich in Werken von Ruth Zechlin, Violeta Dinescu, Andre Asriel und Ana Szilágyi. “Wider den Schlaf der Vernunft” lautete das Motto, unter dem sich im Herbst 1989 in Berlin 70 Künstler_innen versammelten, um gegen die Missstände in der DDR zu protestieren. Ruth Zechlin war eine der Protestierenden. Ihr gleichnamiges Orgelwerk, das sie 1995 nochmals durch “Urschreie” erweiterte, wie auch ihre Stücke “Von der Freundlichkeit der Welt” und “Schrei für Vietnam” zeigen sie als eine überaus engagierte Künstlerin, die das Weltgeschehen in sich aufnahm und künstlerisch reflektierte.
Freitag, 5. Juni 2026, 20:00 Uhr :: Pauluskirche Hamburg-Altona
KLANG ALS FARBE – RUTH ZECHLIN ZUM 100. GEBURTSTAG Sonderkonzert Festival Blurred Edges
Ruth Zechlin (1926-2007) 17 Kommentare zu van Gogh für Streichquartett (1973)
Wider den Schlaf der Vernunft – Aphorismus für Orgel (Urfassung 1989) nach der Radierung „Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer“ von Goya
Nikolaus Gerszewski (*1964) Under Given Circumstances für Streichquartett (2025, Uraufführung)
Conceptual Art Quartett (Mitglieder des Ensemble Resonanz): Gregor Dierck Violine, Swantje Tessmann Viola, Lea Tessmann Violoncello, Benjamin Spillner Violine; Kerstin Petersen Orgel, Nikolaus Gerszewski Leitung
Fantasie und rationale Strenge, das sind die beiden Pole, zwischen denen sich das kompositorische Denken Ruth Zechlins bewegte. Ihre „17 Kommentare zu van Gogh“ für Streichquartett aus dem Jahr 1973 und die Urfassung ihres Orgelwerkes “Wider den Schlaf der Vernunft” von 1989 vermitteln dies in geradezu exemplarischer Weise. Ergänzt werden die Werke durch das neue Streichquartett des ungarischen Komponisten Nikolaus Gerszewski, das hier zur Uraufführung gelangt.
Samstag, 20. Juni 2026, 16:00 Uhr :: Uraufführung Pauluskirche Hamburg-Altona
Sonntag, 21. Juni 2026, 16:00 Uhr :: Wiederholung Lutherkirche Hamburg-Bahrenfeld
ESSENZ – RUTH ZECHLIN ZUM 100. GEBURTSTAG Festival Blurred edges, Altonale, GEDOK Hamburg
Ruth Zechlin (1926-2007) Silesius-Gesänge für Flöte, Sopran und Orgel (2007) Text: Angelus Silesius
wer überwindet für Stimme und Orgel (1944) Text: Offenbarung 21,7
Musikalische Antworten auf Johann Sebastian Bach für Flöte und Orgel (1999) unter Verwendung der Ouvertüre h-moll BWV 1067, Gott ist in mir das Feuer für Sopran und Orgel (1944) Text: Angelus Silesius
Oxana Omelchuk (*1975) Ich glaube nicht an den Tod für Orgel (2025)
Julia Waldeck (*2000) Hommage an Ruth Zechlin für Sopran, Flöte und Truhenorgel (2026, Uraufführung) Das Auftragswerk bezieht sich auf Ruth Zechlins „Silesius-Gesänge“ (2007)
Irene Kurka Sopran, Lucie Benediktová Flöte, Kerstin Petersen Orgel / Leitung
Johann Sebastian Bach war ein Fixstern im Kosmos Ruth Zechlins. Die Vielschichtigkeit seiner Musik und ihre Gedankentiefe waren ihr eine Quelle der Inspiration. So auch in „Musikalische Antworten auf Johann Sebastian Bach”, in denen sie an Bachs Orchestersuite h-Moll BWV 1067 anknüpft. Die „Silesius-Gesänge” nach Texten des Mystikers Angelus Silesius stehen ganz im Zeichen eines tief empfundenen Glaubens. Ergänzt wird das Programm durch Oxana Omelchuks neues Orgelstück „Ich glaube nicht an den Tod” und die Uraufführung der „Hommage an Ruth Zechlin” von Julia Waldeck.
Samstag, 17. Oktober 2026, 19:00 Uhr Pauluskirche Hamburg-Altona
AUFBRUCH MIT UND OHNE GEFIEDER – RUTH ZECHLIN ZUM 100. GEBURTSTAG Altonaer Vielfaltswoche
Ruth Zechlin (1926-2007) Orpheus für Orgel (1975), An Aphrodite für Oboe (1998)
Passauer Konzert für Oboe und Orgel (2001)
Präludium für Oboe solo (liberamente)
- Affetuoso für Oboe und Orgel
Interludium 1 für Oboe solo (con spirito)
- Soave für Oboe und Orgel
Interludium 2 für Oboe solo (affetuoso)
III. Con fuoco für Oboe und Orgel
Interludium 3 für Oboe solo (misterioso)
- Misterioso für Oboe und Orgel
Interludium 4 für Oboe solo (deciso)
- Con spirito für Oboe und Orgel
Interludium 5 für Oboe solo (con fuoco)
- Festivamente für Oboe und Orgel
Lydia Weißgerber (*1975) Aufbruch mit und ohne Gefieder für Orgel (2024)
Stefan Pohlit (*1976) Der zerbrochene Spiegel für Orgel und Orgelpositiv (2026) Uraufführung der Neufassung des 1994 komponierten Jugendwerkes I. Introitus, II. Das Auge der Nacht, III. Scherbengesang, IV. Epilog
Freya Linnea Obijon Oboe, Lydia Weißgerber Orgel, Kerstin Petersen Orgel / Leitung
Das Programm für zwei Orgeln und Oboe bringt als musikalische Raritäten von Ruth Zechlin das 2001 entstandene „Passauer Konzert“ sowie „An Aphrodite“ und „Orpheus“ zu Gehör, in denen mythologische Gestalten aus der griechischen Antike im Zentrum stehen. Außerdem interpretiert die Dresdner Komponistin Lydia Weißgerber ihr Orgelwerk „Aufbruch mit und ohne Gefieder“. Das Jugendwerk „Der zerbrochene Spiegel“ von Stefan Pohlit wird in der Neufassung für zwei Orgeln uraufgeführt.
Montag, 9. November 2026, 19:00 Uhr :: Lutherkirche Hamburg-Bahrenfeld
HIMMEL – RUTH ZECHLIN ZUM 100. GEBURTSTAG Friedensdekade 2026, GEDOK Hamburg
Ruth Zechlin (1926-2007) Mors et resurrectio für Violine (2001), Glockenmusik für Orgel (1984), Auferstehung für Orgel (1998) arr. Orgel und Gong, Improvisation über 3-stimmiger unendlicher Kanon (2005)
Siegrid Ernst (1929-2022) Das Signal für Orgel und Sprecher (2012) nach Texten von Rose Ausländer
Ruth Wiesenfeld (*1972) Nebelkammern für Schlangen-Gong und Orgel (2023)
Dimitri Terzakis (*1938) Friedensgebet (2001) arr. für Violine und Orgel
Lenka Zupkova Violine, Ada Namani Gong, Kerstin Petersen Orgel / Leitung
Das letzte Konzert der Saison hält seltene Musik für Violine, Gong und Orgel bereit: Ruth Zechlins „Mors et resurrectio“ und „Glockenmusik“ sowie Ruth Wiesenfelds „Nebelkammern“. Zechlins „3-stimmiger unendlicher Kanon“ ist Thema einer großangelegten Improvisation. Zudem erklingen „Das Signal“ nach Texten von Rose Ausländer von Siegrid Ernst und das eindringliche „Friedensgebet“ von Dimitri Terzakis.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
Veranstaltungsorte: Lutherkirche Bahrenfeld, Lutherhöhe 24, 22761 Hamburg
Pauluskirche Altona, Bei der Pauluskirche 2, 22769 Hamburg
Mit freundlicher Unterstützung von: Musikfonds e.V., Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Luthergemeinde Bahrenfeld, Pauluskirche Altona, GEDOK Hamburg, Verband für aktuelle Musik Hamburg, Festival Blurred edges, Altonale, Altonaer Vielfaltswoche, Friedensdekade 2026, Orgelstadt Hamburg
Nähere Informationen zu den Interpret_innen sind über die Namensverlinkung abrufbar. Für weiterführende Informationen und Bildmaterial (s.u.) wenden Sie sich gern an untenstehende Mailadressen.
Kerstin Petersen Künstlerische Leitung
E-Mail: kerstin-petersen@live.de
+49 (0) 171 – 533 7339
Dr. Ellen Freyberg Dramaturgie
E-Mail: ef_lazarus@web.de
+49 (0) 163 – 4366064
Sollten Sie Termine kennen oder selbst planen, die mit Ruth Zechlin zu tun haben, melden Sie sich bitte bei uns, damit wir diese hier veröffentlichen können. kontakt@ruthzechlin.de
Danke
Rückblick:
Mo 01.09.2025 19:00 Uhr, Marktkirche Neuwied
SEPTEMBERWIND – Internationale Orgelwochen
Kopf und Herz – Orgelmusik, die Gegensätze vereint
Release-Konzert mit Werken u.a. von Alyssa Aska, Lotte Backes, Siegrid Ernst, Charles Gounod, Ruth Zechlin „Wider den Schlaf der Vernunft“ (1989) Aphorismus für Orgel
Solistin: Kerstin Petersen (Hamburg)
KONZERTREIHE Auf der Zinne^ – neuer Klang!
Zwischen Ruinen – Konzert zur Friedensdekade 2025
Sa 08.11.2025 um 19:00 Uhr, Pauluskirche Altona, Hamburg
So 09.11.2025 um 19:00 Uhr, Lutherkirche Bahrenfeld, Hamburg
Es erklingen Improvisationen nach Motiven aus „Statistiken des Todes“ und „Tiefer Ton“ von Gerhard Trede, sowie Werke u.a. von Ruth Schontal, Oskar Gottlieb Blarr „Lieder aus Jerusalem“ (1981), Eva-Maria Houben “in pace 2“ (2025, Uraufführung), Thea Musgrave “A La Esperanza” (1998), James Simon „Weltende“ und „Die Liebe“, Ruth Wiesenfeld “Ruins” (2014) für Stimme und Papier, und Ruth Zechlin „Wider den Schlaf der Vernunft“ (1989) Aphorismus für Orgel
Mitwirkende:
Marcia Lemke-Kern (Sopran), Milena Hoge (Harfe)
Eva-Maria Houben (Orgel/Portativ), Kerstin Petersen (Orgel/Positiv und Leitung)
So, 23.11.2025 um 18:00 Uhr, Dresden, Lukaskirche: Ruth Zechlin: Lidice-Kantate für Bariton, gemischten Chor und Kammerorchester. Universitätschor Dresden & Junge Kammerphilharmonie Sachsen u.L.v. Benedikt Kantert

Sonntag, 15.02.2026 (So), 17:00 Uhr, St. Marien Altona, Bei der Reitbahn 4, 22763 Hamburg
Ottenser Orgelfrühling :: JUBEL, KLAGE, WAGEMUT – Orgelklänge begegnen Kunst und Literatur / Programm: Der Hamburger Autor und Theologe Dr. Nils Petersen und die Konzertorganistin Kerstin Petersen präsentieren in ihrem musikalisch-literarischen Programm wiederentdeckte Orgelmusik, die Texte mittelalterlicher Mystik bis zu aktueller Wortkunst aus dem Poetry Slam kontrapunktieren, beleuchten und in Schwingung bringen.
In Wort und Musik geht es um persönliche Lebenswege, leidvolle Erfahrungen, überraschende Wendepunkte, Begegnungen mit dem Göttlichen und mutige Statements, wie in den Werken der Komponistinnen Ruth Zechlin (1926-2007) „Wider den Schlaf der Vernunft“ und Siegrid Ernst (1929-2022) „Das Signal“ über Texte von Rose Ausländer. Das außergewöhnliche Programm öffnet neue, ermutigende Perspektiven und beflügelt alle Sinne. Mitwirkende: Nils Petersen (Autor, Lesung), Kerstin Petersen (Orgel)
München, 8.3.2026 (So), 11:30 Uhr, St. Matthäus München, Nußbaumstr. 1, 80336 München
Orgelmatinée Musik und Texte, Die sieben letzten Worte Jesu am Kreuz
Werke von Joseph Haydn (1732-1809), Charles Tournemire (1870-1939) und Ruth Zechlin (1926-2007)
Orgel: Armin Becker – Texte: N.N.
Im Zentrum der Orgelmatinée im März steht ein Werk der bedeutenden Komponistin Ruth Zechlin, die in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre: „Die sieben letzten Worte Jesu am Kreuz“ aus dem Jahr 1996. Die aus Sachsen stammende Komponistin studierte bei so berühmten Persönlichkeiten wie Johann Nepomuk David, Karl Straube und Günter Ramin. Sie arbeitete mit Hanns Eisler zusammen und stand im Kontakt mit dem gleichaltrigen Hans Werner Henze. Konzertreisen als Cembalistin führten sie durch ganz Europa. Ab 1969 war sie Professorin für Komposition, von 1990 bis 1993 Vizepräsidentin der Akademie der Künste in Berlin. Nach der Wiedervereinigung übersiedelte sie nach Bayern. Von ihr stammen Bühnen- und Orchesterwerke, Chor- und Kammermusik, Klavier-, Cembalo- und Orgelwerke, Film- und Hörspielmusik. Umrahmt wird Zechlins Komposition von Werken, denen ebenfalls die „sieben letzten Worte“ zugrundeliegen. Die bekannteste Bearbeitung ist wohl die von Joseph Haydn. Daraus erklingt die Introduktion in einer Übertragung für Orgel. Am Schluss steht der erste Satz über „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“ aus Charles Tournemires eindrucksvollem Zyklus aus dem Jahr 1935.
München, 12.4.2026 (So), 11.30 Uhr, St. Matthäus München, Nußbaumstr. 1, 80336 München
Orgelmatinée Musik und Texte, Ostern, Werke von Rudolf Bibl (1832-1902), Otto Malling (1848-1915), Johann Nepomuk David (1895-1977) und Ruth Zechlin (1926-2007), Orgel: Armin Becker – Texte: N.N.
Die Orgelmatinée im April setzt das Gedenken an Ruth Zechlin mit einer Komposition zur Osterzeit fort: “Auferstehung” aus dem Jahr 1998. Aus dem Choralwerk von Johann Nepomuk David, bei dem sie ab 1943 studiert hat, erklingt die Anfang der 1930er Jahre entstandene “Kleine Fantasie über ’Christ ist erstanden’”. Als Kontrast dazu stehen zwei spätromantische Werke auf dem Programm: das mit “Ostermorgen” betitelte letzte Stimmungsbild aus dem Zyklus “Christus” des dänischen Komponisten Otto Malling und die 1884 erschienenen Variationen und Fuge über “Christus ist erstanden” des Österreichers Rudolf Bibl.
Sollten Sie Termine kennen oder selbst planen, die mit Ruth Zechlin zu tun haben, melden Sie sich bitte bei uns, damit wir diese hier veröffentlichen können. kontakt@ruthzechlin.de
Danke
2026
Hamburg, Ruth Zechlin zum 100. Geburtstag
19.4.2026 (So), 31.5.2026 (So), 5.6.2026 (Fr), 20.6.2026 (Sa), 21.6.2026 (So), 17.10.2026 (So), 9.11.2026 (Mo)
Die Konzertreihe Auf der Zinne^ – neuer Klang! präsentiert wiederentdeckte Werke von Ruth Zechlin (1926-2007) in Verbindung mit aktueller Musik und Improvisation. Künstlerische Leitung: Kerstin Petersen
hier alle Details und Termine (Link auf PDF):
Konzerte Ruth Zechlin Hamburg Jahresprogramm 2026 (Link auf PDF)
Halle/Saale, 22.06.2026 (Mo), 19.00 Uhr, Halle/Saale
Konzert: Ruth Zechlin zum 100sten
hier die Details zum Abend (Link auf PDF)
Händelhaus Halle, Kammermusiksaal
Veranstalter und weitere Details: Musikkulturverein Mitteldeutschland e.V.
Berlin, 23.06.2026 (Di), 19.00 Uhr, Philharmonie Berlin (Kammermusiksaal)
Ruth Zechlin (100. Geburtstag) und Carl Maria von Weber (200. Todestag) zum Gedenken
Ruth Zechlin: Concertino für Oboe und Kammerorchester
Prof. Viola Wilmsen (Oboe)
Deutsche Philharmonische Akademie
Fabian Enders (Dirigent)
Infos zum Orchester und über den Dirigenten: www.deutsche-philharmonische-akademie.de
Karten können HIER gekauft werden.
Weimar, 26./27.06.2026 (Fr/Sa), Uhrzeit folgt, Weimar
Symposium und Konzert: Ruth Zechlin 100 – ästhetische und politische Konstellationen
Schloß Belvedere, Jenny-Fleischer-Alt-Saal
Leitung: Prof. Dr. Nina Noeske, Direktorin des Insituts für Musikwissenschaft Weimar-Jena
Hier finden Sie den aktuellen Stand des Programms (Bild-Datei)
Sollten Sie Termine kennen oder selbst planen, die mit Ruth Zechlin zu tun haben, melden Sie sich bitte bei uns, damit wir diese hier veröffentlichen können. kontakt@ruthzechlin.de
Danke
Rückblick:
Mo 01.09.2025 19:00 Uhr, Marktkirche Neuwied
SEPTEMBERWIND – Internationale Orgelwochen
Kopf und Herz – Orgelmusik, die Gegensätze vereint
Release-Konzert mit Werken u.a. von Alyssa Aska, Lotte Backes, Siegrid Ernst, Charles Gounod, Ruth Zechlin „Wider den Schlaf der Vernunft“ (1989) Aphorismus für Orgel
Solistin: Kerstin Petersen (Hamburg)
KONZERTREIHE Auf der Zinne^ – neuer Klang!
Zwischen Ruinen – Konzert zur Friedensdekade 2025
Sa 08.11.2025 um 19:00 Uhr, Pauluskirche Altona, Hamburg
So 09.11.2025 um 19:00 Uhr, Lutherkirche Bahrenfeld, Hamburg
Es erklingen Improvisationen nach Motiven aus „Statistiken des Todes“ und „Tiefer Ton“ von Gerhard Trede, sowie Werke u.a. von Ruth Schontal, Oskar Gottlieb Blarr „Lieder aus Jerusalem“ (1981), Eva-Maria Houben “in pace 2“ (2025, Uraufführung), Thea Musgrave “A La Esperanza” (1998), James Simon „Weltende“ und „Die Liebe“, Ruth Wiesenfeld “Ruins” (2014) für Stimme und Papier, und Ruth Zechlin „Wider den Schlaf der Vernunft“ (1989) Aphorismus für Orgel
Mitwirkende:
Marcia Lemke-Kern (Sopran), Milena Hoge (Harfe)
Eva-Maria Houben (Orgel/Portativ), Kerstin Petersen (Orgel/Positiv und Leitung)
So, 23.11.2025 um 18:00 Uhr, Dresden, Lukaskirche: Ruth Zechlin: Lidice-Kantate für Bariton, gemischten Chor und Kammerorchester. Universitätschor Dresden & Junge Kammerphilharmonie Sachsen u.L.v. Benedikt Kantert

Sonntag, 15.02.2026 (So), 17:00 Uhr, St. Marien Altona, Bei der Reitbahn 4, 22763 Hamburg
Ottenser Orgelfrühling :: JUBEL, KLAGE, WAGEMUT – Orgelklänge begegnen Kunst und Literatur / Programm: Der Hamburger Autor und Theologe Dr. Nils Petersen und die Konzertorganistin Kerstin Petersen präsentieren in ihrem musikalisch-literarischen Programm wiederentdeckte Orgelmusik, die Texte mittelalterlicher Mystik bis zu aktueller Wortkunst aus dem Poetry Slam kontrapunktieren, beleuchten und in Schwingung bringen.
In Wort und Musik geht es um persönliche Lebenswege, leidvolle Erfahrungen, überraschende Wendepunkte, Begegnungen mit dem Göttlichen und mutige Statements, wie in den Werken der Komponistinnen Ruth Zechlin (1926-2007) „Wider den Schlaf der Vernunft“ und Siegrid Ernst (1929-2022) „Das Signal“ über Texte von Rose Ausländer. Das außergewöhnliche Programm öffnet neue, ermutigende Perspektiven und beflügelt alle Sinne. Mitwirkende: Nils Petersen (Autor, Lesung), Kerstin Petersen (Orgel)
München, 8.3.2026 (So), 11:30 Uhr, St. Matthäus München, Nußbaumstr. 1, 80336 München
Orgelmatinée Musik und Texte, Die sieben letzten Worte Jesu am Kreuz
Werke von Joseph Haydn (1732-1809), Charles Tournemire (1870-1939) und Ruth Zechlin (1926-2007)
Orgel: Armin Becker – Texte: N.N.
Im Zentrum der Orgelmatinée im März steht ein Werk der bedeutenden Komponistin Ruth Zechlin, die in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre: „Die sieben letzten Worte Jesu am Kreuz“ aus dem Jahr 1996. Die aus Sachsen stammende Komponistin studierte bei so berühmten Persönlichkeiten wie Johann Nepomuk David, Karl Straube und Günter Ramin. Sie arbeitete mit Hanns Eisler zusammen und stand im Kontakt mit dem gleichaltrigen Hans Werner Henze. Konzertreisen als Cembalistin führten sie durch ganz Europa. Ab 1969 war sie Professorin für Komposition, von 1990 bis 1993 Vizepräsidentin der Akademie der Künste in Berlin. Nach der Wiedervereinigung übersiedelte sie nach Bayern. Von ihr stammen Bühnen- und Orchesterwerke, Chor- und Kammermusik, Klavier-, Cembalo- und Orgelwerke, Film- und Hörspielmusik. Umrahmt wird Zechlins Komposition von Werken, denen ebenfalls die „sieben letzten Worte“ zugrundeliegen. Die bekannteste Bearbeitung ist wohl die von Joseph Haydn. Daraus erklingt die Introduktion in einer Übertragung für Orgel. Am Schluss steht der erste Satz über „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“ aus Charles Tournemires eindrucksvollem Zyklus aus dem Jahr 1935.
München, 12.4.2026 (So), 11.30 Uhr, St. Matthäus München, Nußbaumstr. 1, 80336 München
Orgelmatinée Musik und Texte, Ostern, Werke von Rudolf Bibl (1832-1902), Otto Malling (1848-1915), Johann Nepomuk David (1895-1977) und Ruth Zechlin (1926-2007), Orgel: Armin Becker – Texte: N.N.
Die Orgelmatinée im April setzt das Gedenken an Ruth Zechlin mit einer Komposition zur Osterzeit fort: “Auferstehung” aus dem Jahr 1998. Aus dem Choralwerk von Johann Nepomuk David, bei dem sie ab 1943 studiert hat, erklingt die Anfang der 1930er Jahre entstandene “Kleine Fantasie über ’Christ ist erstanden’”. Als Kontrast dazu stehen zwei spätromantische Werke auf dem Programm: das mit “Ostermorgen” betitelte letzte Stimmungsbild aus dem Zyklus “Christus” des dänischen Komponisten Otto Malling und die 1884 erschienenen Variationen und Fuge über “Christus ist erstanden” des Österreichers Rudolf Bibl.
Sollten Sie Termine kennen oder selbst planen, die mit Ruth Zechlin zu tun haben, melden Sie sich bitte bei uns, damit wir diese hier veröffentlichen können. kontakt@ruthzechlin.de
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